Wie schon der Ortsname Brücken, mundartlich "Brigge", deutlich macht, ist das Dorf bei einer Brücke entstanden, die in der heutigen Ortslage über den Ohmbach führte. Umrahmt vom Westpfälzer Hügelland, im landschaftlich reizvollen Ohmbachtal gelegen, hat sich die Ortsgemeinde Brücken in den zurückliegenden Jahren zu einer attraktiven und gepflegten Wohngemeinde entwickelt, ohne ihren dörflichen Charakter zu verlieren. Hervorzuheben sind insbesondere die gute Versorgung durch Handel und Dienstleistungsbetriebe sowie die überregionalen Verkehrsanbindungen.
Isidor Triefus
Bekannt geworden ist Brücken über seine Grenzen hinaus durch Isidor Triefus. 1888 gründete Isidor Triefus das Diamantschleifergewerbe, indem er auf der Neumühle zwischen Ohmbach und Brücken die erste pfälzische Diamantschleiferei einrichtete. Heute ist dieser schöne Berufszweig fast "ausgestorben", doch Brücken erhielt sich in den Herzen der Einwohner den Stolz, die pfälzische Diamantschleifer - Region zu sein. Dieser Stolz drückt sich unter anderem durch die Einrichtung eines Diamantschleifermuseums aus.
10.6.1845 geboren im Nachbardorf Steinbach a. Glan 1888 Im Februar eröffnet er die Diamantschleiferei auf Neumühle. Damit ist in der Westpfalz der Grundstein für ein Zentrum der deutschen Diamantindustrie gelegt. 1904 lebt Isidor Triefuß als Rentner in Kaiserslautern Stadtweiher 2 17. November 1919 stirbt Isidor Triefuß in Kaiserslautern und wird am 20. November 1919 auf dem jüdischen Friedhof in Kaiserslautern begraben.
Im Dezember 1998 wurde das neue Diamantschleifermuseum in Brücken eingeweiht. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss des ehemaligen Schwesternhauses der katholischen Pfarrei Brücken findet auf einer Fläche von über 150 m2 die ständige Ausstellung statt.
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